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Solarkonzern schafft 200 Jobs
"Wir haben hier im Hochlohnland Deutschland derzeit etwa die gleichen Produktionskosten wie unser schärfster Wettbewerber in China. Mit dieser Fabrik werden wir ihn unterbieten und international weltmarktfähige Preise anbieten", blickte Konzernchef Asbeck voraus. Dabei nimmt er auch die vom Bund beschlossene Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstromanlagen sportlich: "Das ist der Wettbewerb, damit müssen wir leben. Ich hatte ja selbst eine Absenkung verlangt." Jetzt werde sich zeigen, welche Anbieter leistungsfähig sind und welche nicht: "Wir werden unsere Preise senken." Die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann hatte zuvor erklärt, die Berliner Festlegung leider mittragen zu müssen; sie habe sich kleinere Einschnitte bei der Solarförderung gewünscht. Die Eppendorferin nutzte auch die Gelegenheit, für die Freiberger Umgehungsstraße zu werben. Sie hoffe auf eine schnelle Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zu den Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss, damit das Projekt noch in den Bundeshaushalt 2011 kommt. Eine gute Verkehrsanbindung ist auch für das Freiberger Logistikzentrum des Konzerns wichtig, dessen Erweiterung um 2500 auf insgesamt 13.000 Quadratmeter Fläche ebenfalls am Dienstag auf dem Saxonia-Areal eingeweiht wurde. Wie Mario Behrendt von der Deutschen Solar AG sagte, werden hier künftig pro Tag 150 bis 200 Lkw abgefertigt. Immerhin werde der Konzern mit der dritten Fabrik rund 2 Millionen Module im Jahr herstellen, so der Vorstandssprecher; das sei mehr als dreimal so viel wie bisher. Derzeit werde mit den Behörden über eine neue Werkszufahrt zur B 173 und zur künftigen Umgehungsstraße verhandelt, so Behrendt. Solarworld-Chef Asbeck erhielt am Dienstag zudem den Ehrendoktor- titel verliehen. Die Fakultät für Chemie und Physik der TU Bergakademie Freiberg würdigte damit vor allem seine Verdienste um die Fotovoltaik und sein Engagement für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung. Sein Einsatz für Vereine der Region erfuhr im Schloss Freudenstein noch eine besondere Ehre. Dort durfte sich Asbeck in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Der Sprung über das Arschleder, ein von der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft wiederbelebter Brauch, besiegelte seinen Stand in der Solarhauptstadt des Ostens, die er maßgeblich mitgeprägt hat. 15.07.2010, Solarworld AG News material on the Site is copyright and belongs to the Company or to its third party news provider, and all rights are reserved. Any User who accesses such material may do so only for its own personal use, and the use of such material is at the sole risk of the User. Redistribution or other commercial exploitation of such news material is expressly prohibited. Where such news material is provided by a third party, each User agrees to observe and be bound by the specific terms of use applying to such news material. We do not represent or endorse the accuracy or reliability of any of the info contained in any news or external websites referred to in the news.
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