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Wiegand will selbst Strom produzierenObwohl das Thema "Energiewende" in der Gemeinderatssitzung nur am Rande erwähnt wurde, wird es für die Gemeinde Steinbach am Wald, die dort ansässige Glasindustrie sowie die mit ihr verbundenen Arbeitsplätze eine Herausforderung darstellen. Die Firma Wiegand-Glas zeigte einen Lösungsansatz auf. Bürgermeister Klaus Löffler (CSU) teilte dem Gremium mit, dass am 29. November eine Fahrt nach Berlin ins Bundeswirtschafts- und ins Bundesumweltministerium anberaumt ist. Dann sollen Sondermöglichkeiten für die energieintensive Glas industrie besprochen werden. "Die Teilnehmer werden alles Menschenmögliche versuchen, um die zu erwartenden Belastungen für diese Branche in der Rennsteig-Region ein Stück weit zu minimieren", stellte Löffler fest. "Es geht nicht nur um die Kosten, sondern auch um die Versorgungssicherheit der Glas industrie im Zuge der Energiewende", sagte der Geschäftsführer von Wiegand-Glas, Oliver Wiegand. "Und da sind Handeln und Aufklärung gefragt." Mit Sorge sieht er der zukünftigen Versorgungssicherheit entgegen, da bis zum Jahr 2022 sämtliche Atommeiler in Deutschland vom Netz sein sollen. Abgesehen davon, dass der Atomausstieg die Energiekosten in die Höhe treiben werde, befürchtet er schon auf Grund der acht im Juni abgeschalteten Meiler in nächster Zeit Versorgungsengpässe. Moderne Kraftwerke Dies alles habe negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit aller energieintensiven Unternehmen in Deutschland, stellte Wiegand fest. "Daher ist es notwendig, moderne Grundlastkraftwerke, neue Übertragungsnetze und Stromspeicher zu bauen. Wir können nicht warten, wir müssen handeln!" Strom wird importiert Schon jetzt müssten die Politik und die Kommunen handeln, um das Bewusstsein für die notwendigen Maßnahmen bei der Bevölkerung zu schaffen, beispielsweise für die Ausweisung von Windenergie- und Solarflächen oder den Bau von Übertragungsnetz-Trassen, Speicherkraftwerken oder Grundlastkraftwerken. Derzeit importiere Deutschland verstärkt Strom aus französischen und osteuropäischen Meilern, deren Sicherheitsstandards unter dem deutschen Niveau lägen. Diese Länder werden seiner Ansicht nach aber - nicht zuletzt wegen des erhöhten Eigenverbrauchs - ihre Stromexporte im Winter einschränken. Wiegand könnte sich dezentrale Gas-Grundlastkraftwerke in Kombination mit Erneuerbaren Energien als Alternative vorstellen. Förderprogramme abklopfen Deshalb sei Michelbach dabei, vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages eventuelle Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes sowie des Freistaates für Pumpspeicherwerke und Grundlastkraftwerk zusammenstellen zu lassen. Das Ergebnis soll in Kürze vorliegen. Denkbar wäre es, dass diese Investitionen nicht nur ein Unternehmen, sondern eventuell mehrere beziehungsweise Kommunen oder gar Netzbetreiber tätigen könnten. 10.11.2011, Wiegand-Glas News material on the Site is copyright and belongs to the Company or to its third party news provider, and all rights are reserved. Any User who accesses such material may do so only for its own personal use, and the use of such material is at the sole risk of the User. Redistribution or other commercial exploitation of such news material is expressly prohibited. Where such news material is provided by a third party, each User agrees to observe and be bound by the specific terms of use applying to such news material. We do not represent or endorse the accuracy or reliability of any of the info contained in any news or external websites referred to in the news.
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